Gut für den Hobbyhandwerker

Ich habe die Ständer- oder auch Säulen- oder Tischbohrmaschine von Scheppach, Modell DP 16 VL, getestet. Da ich bislang immer nur mit einer Schlagbohrmaschine oder eben einem Akkuschrauber gearbeitet habe, war ich sehr gespannt auf das Gerät.

Angeliefert wurde die Bohrmaschine in Einzelteilen. Ein Bekannter, der selbst viel handwerklich arbeitet und Interesse an der Maschine hat, hat mir geholfen, sie zusammenzubauen.

Gut durchdacht ist der Aufbau der Bohrmaschine im Handling. Der On-Off-Schalter sitzt vorne, sodass man nicht lange suchen muss, will man die Maschine mal schnell abschalten oder problemlos starten, nachdem man das Werkstück platziert hat.

Bevor gestartet wird, sollte die Bohrgeschwindigkeit eingestellt werden. Das lässt sich im Prinzip recht einfach umsetzen, sofern man genug Kraft in den Händen hat. Ansonsten muss man Werkzeug zu Hilfe nehmen. Ich habe es ohne Werkzeug jedenfalls nicht geschafft.

Um die Geschwindigkeit einzustellen, muss man den Gehäusedeckel öffnen, indem man die Schraube an der rechten Seite des Metallgehäuses öffnet. Darunter verbergen sich zwei pyramidenförmige Spulen mit Führungsrillen, in denen der Keilriemen läuft. Diesen Riemen gilt es je nach gewünschter Geschwindigkeit nach oben oder unten umzuleiten. Welche Stellung die Geschwindigkeiten haben, ist auf der Innenseite des Deckels abzulesen. Das Tempo variiert von 550 bis 2500 Umdrehungen pro Minute. Vor der ersten Inbetriebnahme muss darauf geachtet werden, dass die beiden Spulen an den äußeren Rand gezogen werden. Sonst streift der Keilriemen am Kontaktstab, der die Maschine beim Öffnen des Deckels außer Betrieb setzt. Die Maschine lässt sich erst wieder nutzen, wenn der Deckel verschlossen ist.

Die Arbeitsplatte, mit der das Werkstück eingeklemmt und befestigt werden kann, ist wie ein Schraubstock gestaltet, ist beweglich und lässt sich sowohl per Gewinde vergrößern oder verkleinern, als auch verschieben oder auch ganz abnehmen, indem man die beiden Schrauben mit einem 17er-Schlüssel öffnet. Auch ein Neigen des Tisches ist möglich.

Der Bohrkopf lässt sich über einen leichtgängigen dreiarmigen Griff nach unten bewegen. Über dem Griff sitzt der Schalter für das batteriebetriebene Laserkreuz, das die Stelle markiert, an der der Bohrer auf das Werkstück treffen wird. Um die Batterie auszutauschen, lassen sich links und rechts die Schrauben öffnen und der Schalter herausnehmen. Vor dem Bohrkopf ist ein durchsichtiger Späneschutz angebracht, der nach oben geöffnet wird und dank einer Feder auch im Betrieb offengelassen werden kann. Für mich war das beim Test wichtig, da ich den Boden einer Tasse gebohrt habe. Der geschlossene Späneschutz ist dabei an den Tassenrand gestoßen und hat das Bohren verhindert.

Bei der Montage, und auch immer wieder mal nach dem Wechseln des Bohrers, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der Bohrkopf sich nicht lockert. Auch wenn er magnetisch ist und sich von Hand kaum entfernen lässt, kann es passieren, dass er sich durch das Wechseln der Bohrer lockert und beim Einschalten der Maschine abfällt. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als mir das passiert ist. Deshalb immer darauf achten und den Bohrkopf sicherheitshalber nach links festdrehen.

Praktisch ist das Laserkreuz, das den Bohrpunkt anzeigt. Damit lässt sich das Werkstück gut platzieren.

Der Geräuschpegel im Betrieb ist nicht zu laut und gut erträglich.

Um die Maschine zu testen habe ich einmal mit niederer Drehzahl Porzellan für eine Etagere mit einem Porzellan- und einem Diamantbohrer gebohrt und dann mit einem sehr feinen Bohrer ein Muster in eine Dose gebracht, um ein Windlicht damit anzufertigen. Während das Bohren des Geschirrs recht gut funktioniert hat, war die Dose (eine ehemalige Brotdose) nicht unbedingt geeignet. Der Bohrer ist immer wieder abgerutscht. Vermutlich hatte ich aber auch ganz einfach das falsche Material. Eine Konservendose wäre wahrscheinlich stabiler gewesen.

Ich muss dazusagen, dass ich nicht professionell handwerklich arbeite, sondern im Hobbybereich und von daher auch anders an diesen Test herangegangen bin, als versiertere Handwerker.

Fazit:

Die Bohrmaschine kann auf einem Arbeitstisch mit Schrauben befestigt werden, steht im Betrieb aber auch ohne Befestigung fest und sicher. Das Laserkreuz hilft beim Anpeilen der Bohrstelle enorm. Die Schalter zum Ein- und Ausschalten sind vorne angebracht, was ein bequemes Bedienen ermöglicht. Der Schalter für das Laserkreuz ist an der Seite angebracht, was auch ausreicht. Für den Hobbygebrauch genügt die Bohrstärke. Das Ändern der Drehzahlen ist für Frauenhände etwas mühsam, mithilfe von Werkzeug aber gut zu bewerkstelligen.

Für Hobbybastler ist die Maschine definitiv geeignet. Wer genügend Erfahrung mit Maschinen und deren Aufbau hat, hat sie innerhalb von gut 20 Minuten zusammengebaut. Wer nicht so versiert ist, tut gut daran, sich Hilfe dazu zu nehmen.

Ein Video zum Test gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=SaWWl40BbFA

 

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Kleine Fältchen verschwinden fast

In den vergangenen drei Wochen habe ich das Vitamin C Hyaluron-Serum von Dr. Severin ausprobiert. Meine Bewertung gleich vorneweg: Ich bin begeistert.

Mit fast 60 Jahren habe ich nicht mehr die straffe, faltenfreie Haut, die ich mit 20 noch hatte. Aber das macht auch nichts. Falten gehören dazu. Natürlich weiß ich, dass ich die Zeichen der Zeit trotz aller Pflegeprodukte nicht stoppen kann, aber immerhin ein bisschen ausbremsen. Und das ist doch auch schon was.

Ich bin mit großen Erwartungen an den Test herangegangen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, habe ich nur die linke Gesichtshälfte mit dem Serum behandelt, die rechte habe ich ganz normal weiter gepflegt, wie sonst auch. Allerdings nicht lange. Da kam dann noch ein zweiter Test dazu, den ich dann rechts angewendet habe. Aber den beschreibe ich in einem extra Text.

Trotzdem konnte ich mir ein sehr gutes Bild von der Wirkung des Serums machen.

Die Verpackung:

Das Fläschchen aus braunem Glas wirkt in schlichter Eleganz wie ein Produkt aus der Apotheke. Der Hersteller hat komplett auf jeglichen Schnickschnack verzichtet, hält das Etikett überwiegend transparent und hat lediglich auf der Vorderseite mit Schwarz und Weiß gearbeitet, was die Schlichtheit und die Eleganz betont.

Die Konsistenz:

Das Serum ist eine glasklare, leicht ölig wirkende Flüssigkeit, die völlig geruchslos daherkommt. Mit der Pipette, die bis fast auf den Boden der Flasche reicht, lässt es sich sehr gut dosieren. Es ist sehr ergiebig, lässt sich leicht verteilen und zieht schnell ein.

Die Verträglichkeit:

Obwohl ich eigentlich eine recht unempfindliche Haut habe, kommt es vor, dass ich auf manche Produkte reagiere. Mal mit Jucken, mal mit Brennen oder Kribbeln. Nicht so beim Serum von Dr. Severin. Bei mir hat es eine sehr angenehme, leicht kühlende und dadurch belebende Wirkung.

Der Effekt:

Im direkten Vergleich mit der zweiten Gesichtshälfte hat sich schnell gezeigt: Die Fältchen, die vor allem um den Mund und am Kinn zu sehen sind, wurden doch deutlich geglättet. Die Wirkung hält auch recht lange an. Gegen Abend zeigen sie sich dann aber wieder, die kleinen Rillen, die ich nicht so sehr mag, auch wenn sie dazu gehören. Da das Produkt zweimal täglich und vor dem Ausgehen noch aufgetragen wird, kann man zumindest vom frühen Morgen bis zum späten Abend von der glättenden Wirkung profitieren. Außerdem ist meine Haut sehr weich geworden. Für die Dokumentation habe ich morgens, vor und nach der Behandlung mit dem Serum, Fotos gemacht. Denn morgens sind die Fältchen definitiv gut zu sehen.

Mein Fazit:

Ich werde das Serum in jedem Fall wieder kaufen und kann es auch mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen.

Hinweis:

Das Produkt wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt. In meiner Bewertung habe ich mich dadurch aber nicht beeinflussen lassen. Wäre ich nicht zufrieden gewesen, stünde das hier auch zu lesen.