Kinderleicht Marmelade kochen

Ich habe noch nie in meinem Leben Marmelade gekocht, immer nur zugesehen, wenn meine Mutter Früchte, Zucker und Geliermittel verarbeitet hat. Die freundin Trend-Lounge hat mich eingeladen, an dem Test von Dr. Oetker-Gelierzucker teilnzunehmen.

Nun betreue ich nebenberuflich Mädchengruppen aus Brennpunktgebieten. Die Mädels lieben das Basteln aber auch ganz besonders das Arbeiten in der Küche. Von daher war es ganz klar, dass ich die neuen Gelierzuckersorten von Dr. Oetker für Erdbeeren und Beerenmischung mit den Mädels ausprobieren musste.

Die Verpackungen sind in Farben und Gestaltung ansprechend, rot für Erdbeermarmelade, lila für Beerenmischung.

Ich habe die Tests auf zwei Gruppen mit Grundschülerinnen aufgeteilt.

Nach dem Sschnippelbeerenchnippeln des Obstes, was nach wie vor gemacht werden muss, ging es ans Kochen. Wir haben die Beeren in einem Topf erhitzt und den Zucker dazugegeben. Damit alle Mädels mal ein bisschen rühren konnten, mussten wir uns schon beeilen. Denn die Angabe von Dr. Oetker, dass die Marmelade innerhalb von drei Minuten fertig ist, passt.

Das Abfüllen der Gläser habe ich dann jedoch lieber selbstGläser füllen übernommen. Das Probieren der frischen Marmelade, haben die Mädels mir aber nicht alleine überlassen. Ich hatte frische Brötchen und Butter mitgebracht. Und wir hatten ein Gläschen mehr, als Kinder da waren. Die Kinder sind über die Marmelade hergefallen, waren total begeistert und sind stolz wie Oskar jede mit einem Gläschen selbst gekochter Marmelade nachhause gegangen. Zu dem Zeitpunkt war die Marmelade noch flüssig. Auch die, die wir probiert hatten. Die hat auch flüssig geschmeckt.

Als ich die Gruppe am nächsten Tag bei einem Ausflug wieder getroffen habe, wurde mir bestätigt: Die Marmelade ist schnell fest geworden. Obwohl die Masse bei einigen gar nicht so weit gekommen ist. Die war vorher gegessen.Gruppe fertig

Von der zweiten Gruppe hatte ich ein Glas Beerenmarmelade übrig, das ich mit nachhause genommen und in den Kühlschrank gestellt habe. Ich kann bestätigen, dass die Marmelade, die anfangs noch sehr flüssig scheint, schnell fest wird. Fast zu fest. Da dürfte Dr. Oetker noch ein bisschen nacharbeiten. Entweder die Obstmenge oder den Gelierzucker anpassen. Denn ich hatte die Menge der Beeren genau an die Vorgaben auf der Packung angepasst.

Ich hatte noch nie Marmelade gekocht. Aber nach diesem Test werde ich sicherlich auch weiterhin Obst zu Marmelade verarbeiten. Zumal wir 2018 die Landesgartenschau in der Stadt haben und der Freundeskreis das Obst der Streuobstwiese verarbeitet wissen möchte. Die Mädchengruppen haben schon angekündigt, auf der Gartenschau im laufenden Betrieb Marmelade kochen und gegen Spenden abgeben zu wollen. Von daher war dieser Test auch gleich ein Probelauf.

Barilla Pasta und Sauce überzeugt nicht

Wir durften für das Produkttesterportal kjero.com die Barilla Pasta und Sauce testen. Nach Angaben des Herstellers lassen sich die Nudel-Fertiggerichte mit wenig Zeitaufwand auf zwei Arten zubereiten: herkömmlich durch Kochen der Nudeln im heißen Wasser und anschließendem Beimengen der erwärmten Soße oder aber in der Pfanne, in der alle Zutaten gleichzeitig verarbeitet werden. Ich muss zugeben, wir haben uns für die herkömmliche Variante entschieden.

Die Verpackungen der Barilla Pasta und Sauce sind appetitanregend und machen Lust auf Nudeln mit fruchtiger Soße. Von daher habe ich mich neugierig ans Kochen gemacht.

Hier meine Erkenntnisse:

In der Packung finden sich 200 Gramm Spaghetti und ein Alubeutel mit Soße.

Die Spaghetti sind zwar kurz, aber in gewohnter Barilla-Qualität und lassen sich problemlos bissfest kochen, genauso wie die Penne.

Die Penne Arrabiata hat unser Sohn gekostet, den Rest haben wir zusammen gegessen. Arrabiata waren nach Auskunft meines Sohnes die beste Sorte. Er sagt: “ Schärfegrad echt gut, tatsächlich sowas wie Schärfe schmeckbar, für normal sterbliche Menschen empfehlenswert, nicht so lasch wie die anderen Produkte, ansonsten wie gehabt, etwas fad. Könnte fruchtiger sein.“ Fruchtiger aber auch würziger hätten auch die anderen Sorten sein können. Zumal der Geschmack mit dem Löffel aus dem Topf probiert noch ganz gut, vermischt mit den Nudeln war aber fast nichts mehr zu schmecken. Dazu ist die Soßenmenge im Vergleich zu den Nudeln vielleicht etwas zu gering.

Überhaupt ist die Menge für drei Personen nicht ausreichend. Auf der Packung ist die Menge für zwei bis drei Personen berechnet. Wenn ich von der Faustformel 100 Gramm Nudeln pro Person ausgehe, komme ich bei 200 Gramm Packungsinhalt auf maximal zwei Esser. Vor allem, wenn gute Esser dabei sind. Für drei reicht es definitiv nicht, es sei denn die dritte Person ist ein kleines Kind, das nur wenig isst.

Besonders gefehlt hat uns der Käse. Zu Nudelgerichten mit Soße gehört Parmesan einfach dazu. Und wenn die Soße noch so frisch und fruchtig ist. Der Käse soll schließlich das Gericht verfeinern.

Wir haben die Barilla-Produkte mit Miracoli verglichen. Wobei Miracoli für uns zu würzig ist. Bei Miracoli wird auch lediglich Tomatenmark etwas verdünnt und mit Gewürzen angereichert.  Aber immerhin ist da noch Parmesan dabei.

Vom Umweltaspekt her gesehen, finde ich die Packung nicht so toll. Die Soße wird in einem Aluminium-Beutel geliefert, was unnützen Müll produziert, der dazu auch noch schwer abzubauen ist. Da kaufe ich doch lieber Nudeln und die Soße im Glas extra. Das Glas kann man noch weiter verwenden oder entsorgen, was die Umwelt nicht so sehr belastet wie der Alu-Beutel.

Zeitlich spart man auch nicht allzu viel Zeit. Die fünf Minuten, die das herkömmliche Kochen von Nudeln und Soße dauert, sind selbst wenn es mal schnell gehen muss, auch noch zu verkraften. Ich werde das Produkt nicht unbedingt weiter empfehlen. Es sei denn, Barilla bessert noch nach, liefert mehr Soße und Käse dazu. Wie gesagt: Der Geschmack der Soße an sich ist gut.

Hätte ich fünf Sterne zu vergeben, ich würde einen für den Geschmack der Soße geben.